Das MoosPhone ist ein tragbares Objekt aus Holz mit einer lebenden Moosschicht auf der Oberfläche. Anstelle eines Bildschirms wächst hier ein feines, feuchtigkeitsabhängiges Ökosystem. Nutzer:innen müssen das Moos regelmäßig befeuchten und für ausreichendes Licht sorgen, damit es nicht austrocknet oder abstirbt.
Das Gerät liegt angenehm in der Hand und reagiert nicht auf Berührungen, sondern auf Pflege. Wer sich darum kümmert, hält eine lebendige, sich langsam verändernde Oberfläche in den Händen. Das Moos wächst, verändert seine Farbe und Struktur, je nach Umgebungsbedingungen und Pflege.
Das Myzelgeflecht unter der Moosschicht sorgt im symbiotischen Verhältnis für Festigkeit, Feuchtigkeit und die Versorgung mit Nährstoffen. Nutzer:innen tragen das MoosPhone bei sich und passen ihr Verhalten an die Bedürfnisse des lebenden Materials an. Es ist kein Kommunikationsgerät, sondern eine physische Schnittstelle, die direkt auf Umweltbedingungen und Berührung reagiert.
Das MoosPhone ist robust, aber sensibel für äußere Einflüsse. Bei Vernachlässigung kann das Moos vertrocknen, verkümmern oder in einem ungünstigen Klima absterben. Durch regelmäßige Pflege bleibt es vital und entwickelt sich weiter.
REALITY CHECK (づ。◕‿‿◕)づ
Folgend finden Sie eine generative Kritik an Ihrem Konzept.